Die Studie untersucht, ob spezielle Gerinnungstests die Wahrscheinlichkeit von Nachblutungen bei Hirnblutungen vorhersagen können. Ausserdem wird geprüft, ob das Behandlungsfenster mit gerinnungsnormalisierenden Medikamenten länger als 12 Stunden ist. Ein weiterer Fokus liegt darauf, ob neurologische Symptome nach 30 Tagen eine Vorhersage für die Behinderung nach 3, 6 und 12 Monaten erlauben.
Die Untersuchung konzentriert sich auf Patient:innen mit Hirnblutungen unter Therapie mit direkten oralen Antikoagulanzien (DOAK), insbesondere Faktor-Xa-Hemmern (Apixaban, Edoxaban, Rivaroxaban) und Dabigatran. Obwohl das Risiko für intrakranielle Blutungen unter diesen Medikamenten niedriger ist als bei klassischen Antikoagulanzien, treten weiterhin Fälle auf – die absolute Zahl steigt mit zunehmender Anwendung von DOAK.
Ansprechperson:
Prof. Dr. med. David Seiffge
Zu den Studiendetails der FiRE-XA-Studie